Kirchenvorstand

Was macht der Kirchenvorstand?

In alle Factum/adp, pfarrbriefservice.de n Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn gibt es einen Kirchenvorstand, der von den Gemeindemitgliedern gewählt wird. Der Kirchenvorstand ist ein Instrument der Mitbestimmung und Selbstverwaltung durch die Gemeindeglieder und für die Vermögensverwaltung der Gemeinde zuständig.

Auf diese Weise unterstützt er sie bei der Erfüllung ihrer seelsorglichen und caritativen Aufgaben. In der Regel besteht das Gremium aus dem Pfarrer oder dem leitenden Geistlichen der Kirchengemeinde und den von den wahlberechtigten Gemeindemitgliedern gewählten Frauen und Männern.

Im Rahmen des gesetzlichen Auftrages zur Vermögensverwaltung besteht seine Aufgabe – neben der Aufstellung des Haushaltsplans und der Verabschiedung der Jahresrechnung – insbesondere in der      

aktiven Mitsorge und Mitarbeit für die Einrichtungen der Gemeinde (z. B. Kirche, Kindergarten, Pfarrheim oder Friedhof) sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Teilweise kommt auch die Mitarbeit in den Gremien des Pastoralverbundes hinzu, dem die Kirchengemeinde angehört. Von zunehmender Bedeutung für die Arbeit des Kirchenvorstands ist außerdem die Entlastung des Pfarrers von Verwaltungsaufgaben.

Die Mitglieder des Kirchenvorstands werden für sechs Jahre gewählt. Alle drei Jahren scheidet die Hälfte aus. Die Wahlen stehen das nächste Mal im November 2018 an.

Die Zahl der gewählten Mitglieder beträgt in Gemeinden

bis zu 1.500 Seelen 6,

bis 5.000 Seelen 8,

bis 10.000 Seelen 10,

in größeren Gemeinden 16.

Zusammengetragen aus www.erzbistum-paderborn.de, von A_Z und dem Vermögensverwaltungsgesetz

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