Caritas

Caritas-Mitarbeiter besuchten Wittener Tafel

Die Caritas-Mitarbeiter besuchten zur Mittagszeit die Tafel. Gerade wurden das DCV von pfarrbriefservice.de Gemüse und der Salat für das Mittagessen geputzt. Die Köchin wollte mit ihrer Arbeit beginnen. Im Tafel-Lädchen war noch reger Betrieb. Weitere Waren wurden ausgepackt. Im Flur standen Regale, in denen gut erhaltene gespendete Kleidung lag, die die Tafelkunden bei Bedarf mitnehmen können.

Werktäglich kommen 40 – 80 Personen zum Frühstück und Mittagessen. Das Essen dort ist kostenlos. Um im Tafelladen vergünstig Lebensmittel einkaufen zu können, muss man seine Bedürftigkeit nachweisen. Dann erhält man einen Kundenausweis, der auf 6 Monate befristet ist. Die Tafel erhält von 25 Geschäften und Bäckereien im Umkreis gespendete Lebensmittel. Wobei Wurst, Käse u. Kaffee oft Mangelware sind. Zu den gespendeten Lebensmitteln müssen geringe Mengen zugekauft werden.

Alle 14 Tage ist ein Arzt vor Ort, der die Kunden der Tafel kostenlos behandelt. Die Tafel ist eine feste Einrichtung in Witten. Durch die stark ansteigende Zahl der Bedürftigen, stößt sie jedoch an ihre finanziellen und materiellen Grenzen

Die Arbeit der Tafel wird in erster Linie aus dem Erlös des Tafelladens, aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Einen Zuschuss von der Stadt gibt es nicht. Wer regelmäßig helfen will, kann zu einem Mindestbeitrag von 3,--€/ Monat Mitglied im Verein Wittener Tafel e. V. werden.

Unsere Gemeinde unterstützt die Tafel durch den Warenkorb, in den am ersten Wochenende im Monat haltbare Lebensmittel gelegt werden können. Ferner werden die ausgegebenen Lebensmittelgutscheine für den Tafelladen von unserer Caritas finanziert.