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Allgemeine Vorstellung

Der Begriff ‚Caritas’ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Nächstenliebe, Barmherzigkeit’. Ein Mensch ist also fähig, seinen Nächsten zu lieben oder ihm gegenüber ein starkes Mitgefühl zu entwickeln. Gleichzeitig steckt hinter der Begrifflichkeit ‚Caritas’ das Handeln, das sich in Bedeutungen wie‚ Mildtätigkeit, milde Gabe, Almosen’ ausdrücken lässt. Also jemandem Taten aus Milde erweisen; etwas aus Milde abgeben, ohne eine Gegenleistung – vielleicht sogar ohne Dank - zu erwarten.

Die Ausdrücke ‚Mildtätigkeit’ und ‚milde Gabe’ verschwinden immer mehr aus unserem aktiven Wortschatz und sind eher schon negativ und gering schätzend belegt.

Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Mildtätigkeit setzen voraus, dass ich die notwendige Zeit habe und auch die Geduld besitze, einen Missstand als solchen zu erfühlen, zu erkennen und zu verstehen, um ihn dann im nächsten Schritt abzustellen oder zumindest nach Möglichkeiten suche, dieses zu unternehmen. Dieser Motor zum Handeln kann Mitleid sein, das die gerade genannten Begriffe einschließt.

Mitleid kann viele Facetten besitzen. Es kann vom Mit-Leiden bis hin zum Zerfließen vor Mitleid gehen. Möglichkeiten, wahres Mitleid in sich für andere zu entdecken, gibt es genug. Häufig bleiben wir aber auf der Stufe des Zuschauens stehen, da wir es immer mehr gewöhnt sich, Mitleid ohne Konsequenzen in uns zu entdecken. Täglich werden wir durch die Medien mit Furcht erregenden Situationen mittelbar konfrontiert. Es handelt sich dort um reale Katastrophen, bei denen wir uns durch Spenden freikaufen können, oder um fiktives Leid, das uns in unglaublicher Fülle präsentiert wird. Es tut so gut mit zu leiden, ohne Gefahr zu laufen, dass irgendwelche Konsequenzen direkt auf uns zukommen. Es gibt keine Instanz, vor der wir uns für unser ‚folgenloses’ Mitleid rechtfertigen müssten. Immer mehr verschwinden die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, sodass die wahren Katastrophen eher als anrührend eingestuft werden. Wenn es zuviel wird, wird der Fernseher ausgemacht, die Zeitung beiseite gelegt.

Auf Dauer hat dies eine Haltung aufgebaut, dass die wahre Not als solche zwar wahrgenommen aber nicht Ernst genommen wird.

In unserer Gemeinde – und nicht nur dort – versuchen viele Menschen, diese Haltung zu überwinden und aktiv gegen die Not in der näheren Umgebung anzugehen.


Einzelne Gruppen

Besuchsdienste

- Krankenhausbesuchsdienst

Der Krankenhausbesuchsdienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kranken aus unserer Gemeinde zu besuchen, die sich in einem der beiden Wittener Krankenhäuser aufhalten. Zurzeit gehören diesem Besuchsdienst fünf Frauen und drei Männer an. Es sind dies

Pfarrer Schierbaum Telefon 23317

Margarete Duda Telefon 26354

Irene Hennemann Telefon 32116

Marianne Ködding Telefon 26383

Brigitte und Rudolf Möller Telefon 53581

Hildegard Reinert Telefon 52170

Paul-Heinz Rottländer Telefon 24671

Zudem besuchen auch Pater Jan sowie Gemeindereferent Michael Dombrowski regelmäßig unsere Kranken.


Die Mitarbeiter treffen sich alle acht Wochen jeweils um 09:30 Uhr in der Vikarie unter Leitung von Herrn Pfarrer Schierbaum zum Erfahrungsaustausch über die durchgeführten Krankenbesuche und zur geistigen Aufrüstung und Stärkung für diesen Dienst.

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diesen Dienst sind immer herzlich willkommen. Melden Sie sich bitte im Pfarrbüro oder rufen Sie eine der oben genannten Telefonnummern an.

Sollten Sie während eines Krankenhausaufenthalts nicht besucht worden sein, kann das an den immer kürzer werdenden Belegzeiten und den damit schnelleren Entlassungen liegen.


- Geburtstagsbesuchsdienst



 

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